Wie Kleinunternehmer den Einstieg in ihr Social Media Marketing schaffen

Kleinunternehmer mit wenigen Angestellten und Einzelunternehmer, die als Solo-Selbständige agieren, haben mit gleich mehreren Problemen an einer Front zu kämpfen. Gerade in den kleinen Unternehmen liegen Kreation, Produktion, Marketing, Verkauf, Rechnungswesen, Buchhaltung und Steuern in einer einzigen oder nur wenigen Händen. Dazu kommt dann auch immer die Entwicklungsarbeit für die Zukunft, die in keiner Weise zu vernachlässigen ist.

So ist es kein Wunder, dass sich viele Kleinunternehmer schwerpunktmässig auf Produktion, Verkauf und Rechnungswesen konzentrieren und dabei wichtige Stellschrauben insbesondere in der Zukunftssicherung durch Marketing aus den Augen verlieren oder eher stiefmütterlich behandeln.

Social Media Marketing sichert Zukunft

Dabei ist es gerade der Bereich Marketing, speziell das Social Media Marketing, dass für die kleinen Unternehmen die Zukunft sichert und eine weitere Unternehmensentwicklung massgeblich beeinflusst. Im Gegensatz zu vielen anderen Möglichkeiten und Wegen im Marketing bietet Social Media preisgünstige, skalierbare und relativ einfach umzusetzende Möglichkeiten der Vermarktung, die zudem an grosse Interessentenkreise herangetragen werden kann.

Damit sichern sich Einzelunternehmer und Kleinunternehmen auch für die Zukunft eine stabil ausgestellten Kundenkreis, der bei geschickt aufgemachten Social Media Kampagnen auch zu echten Fans führen kann. Und solche braucht gerade in den Zeiten der härtere Auseinandersetzung mit der Konkurrenz jedes Unternehmen.

Wie für Kleinunternehmen der Einstieg in Social Media gelingt – 5 einfach umsetzbare Tipps

Tipp 1

Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe

Wer kauft Ihre Produkte, wer interessiert sich für Ihre Leistungen, wer findet Ihre Angebote toll? Dann sind drei einfache Fragen, die in der Beantwortung deutlich Aufschluss darüber geben, wer Ihre Zielgruppen sind. Notieren Sie sich diese Zielgruppen und erarbeiten Sie am besten zu jeder dieser Zielgruppen ein individuelles Profil, das die so genannten Buyer Personas als echte Menschen abbildet.

Beispiel: Ein Grossteil ihrer Kunden sind verheiratete Frauen über 30 Jahre mit mittlerem Einkommen und einem Kind.

Buyer Persona: Gisela M., 32 Jahre, seit 10 Jahren verheiratet, ein Kind 7 Jahre, Einkommen, Angestellte: 3’700 CHF, Wohneigentum, Interessen: Reisen, Skifahren, Wohnen und Haushalt. Kommunikation: Mail, Telefon, Facebook, Whatsapp, Instagram, Pinterest.

Wenn Sie mit einem solchen Abbild einer konkreten Buyer Persona einen Querschnitt Ihrer Kunden und Interessenten darstellen, haben Sie ein klares Bild der Persönlichkeit Ihrer (potentiellen) Kunden vor Augen. Natürlich können so auch mehrere Zielgruppen und entsprechend mehrere Buyer Persona abgebildet werden.

Tipp 2

Definieren Sie, wo sich die Buyer Personas Ihrer Zielgruppen bewegen

Der Kunstgriff im Marketing besteht darin, die (potentiellen) Kunden immer genau dort zu erreichen, wo diese sich aufhalten. Das gilt offline und insbesondere online. Ihre Botschaften kommen nur dann bei Ihren Zielgruppen an, wenn Sie diese in den bevorzugten Kanälen erreichen.

Beispiel: Gisela M. bewegt sich natürlich offline innerhalb Ihres Wohnumfeldes und in einschlägigen Geschäften. Als Angestellte ist sie berufstätig und informiert sich in ihrer Freizeit überwiegend über Facebook und Pinterest. Die Kommunikation mit Familie, Freunden und Bekannten hält sie unter anderem per Mail und Facebook/Whatsapp aufrecht.

Kommunikationskanäle: Facebook, Whatsapp, Pinterest, Instagram, Mail

Während sich Gisela M. viel bei Pinterest beispielsweise über Rezepte und Haushaltstipps informiert, ist ihr Mann als Unternehmer viel bei XING und LinkedIn unterwegs. Sie wollen vor allem Gisela M. erreichen, konzentrieren sich also entsprechend auf deren Kommunikationsprofil mit den entsprechenden Kanälen. So steigt die Chance, dass Ihre Informationen über Social Media auch bei Gisela ankommen.

Tipp 3

Content transparent und sauber planen

Bevor Sie jetzt wild irgendwelche Inhalte auf allen möglichen Social Media Kanälen posten, sollten Sie Ihren Content sorgfältig plane. Dazu überlegen Sie, welche Zielgruppen (Buyer Personas) Sie erreichen wollen, welche Interessen Sie damit abdecken wollen und wie Sie die Buyer Personas aktivieren möchten.

Erstellen Sie am besten einen Content-Plan, der sich an den Interessen und Social Media Kanälen Ihrer Buyer Personas orientiert. Planen Sie dabei am besten langfristig, mindestens ein Vierteljahr im Voraus und bereiten Sie auch die Produktion und Schaltung der Inhalte auf den passenden Kanälen vor.

Wie so ein Content-Plan aussehen kann, erfahren Sie natürlich bei FJ Business.

Tipp 4

Posten Sie regelmässig und mit qualitativen Inhalten

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und gelegentlich aller paar Wochen mal ein Facebook-Post macht keinen Marketingerfolg. Das sollte klar sein und in der Planung und Umsetzung ihrer Social Media Strategie bedacht und durchgesetzt werden.

Posten Sie regelmässig und auf die unterschiedlichen Channels gut verteilt. Empfehlenswert ist etwa jede Woche ein Post je Channel, so dass Sie von den Interessenten immer wieder gesehen und gelesen werden. Das schafft Verlässlichkeit, Vertrauen und eine höhere Akzeptanz.

Bedenken Sie auch: Wer sich heute für Ihr Angebot nicht begeistern oder entscheiden kann, tut das vielleicht in der nächsten Woche oder in ein paar Monaten. Aber nur, wenn er immer wieder von Ihrem Angebot erfährt.

Seien Sie hartnäckig aber nicht aufdringlich in dem, was Sie posten. Und schalten Sie am besten ausschliesslich unique content, also immer einzigartige Beiträge, mit einem Mehrwert für den Leser.

Tipp 5

Kontrollieren Sie den Erfolg und optimieren Sie

Je erfolgreicher Ihre Botschaften bei der Social Media Zielgruppe ankommen desto höher die Chance, dass Sie mit Social Media Marketing tatsächlich verkaufen. Kontrollieren Sie also, welche Inhalte, Formen und Kanäle im Social Media Marketing besonders gut ankommen und optimieren Sie alle weiteren Beiträge auf diese Erfahrungen.

In den Social Media Kanälen lässt sich der Erfolg der Postings eigentlich recht gut nachvollziehen, beispielsweise durch die Anzahl der Likes, entsprechende Kommentare und viele andere Möglichkeiten der Erfolgskontrolle. Nutzen Sie diese Möglichkeiten effektiv und sorgen Sie ständig für qualitativ hochwertige Beiträge in Social Media.

Mit diesen 5 Tipps sollte Ihr Einstieg als Kleinunternehmer in das Social Media Marketing gut gelingen. Mehr Tipps und Tricks und gern auch konkrete Unterstützung bieten wir von Jeanneret Business Solutions Ihnen gern auf Nachfrage. Weil Hoffnung allein kein Marketingplan ist!